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Klaus Pohl liest:

Klaus Pohl

SEIN ODER NICHTSEIN

Mittwoch, 3. November 2021 | 20.00 Uhr
Dauer | 1 1/2 Std. | keine Pause
 

Es ist und bleibt ein großes Geheimnis: Wie entsteht ein Kunstwerk? Was haftet den großen Genies und Theatermeistern an, den Repräsentanten einer langsam schwindenden Ära? Dem bekannten Schriftsteller und gefeierten Burgtheater-Schauspieler Klaus Pohl ist es in seinem aktuellen Erfolgsroman "Sein oder Nichtseingelungen, diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Der Zuhörer begibt sich mit ihm auf eine Reise ins Unbekannte und erlebt zahlreiche Abenteuer, heftige Kämpfe und zarte Liebesgeschichten: Zum ersten Mal im WBT liest Klaus Pohl aus seinem Schauspieler-Tagebuch über die Probenzeit zur berühmten "Hamlet"-Inszenierung von Peter Zadek in Straßburg 1999, in der er selbst "Horatio" verkörperte - also den engsten Freund Hamlets. Es geht um die Absurditäten einer beispiellosen Zeit, mit all ihrer Komik – und auch den existentiellen Tragik um Leben und Tod.


Ein höchst unterhaltsamer, einfühlsamer Bericht über die Arbeit mit einem der berühmt-berüchtigsten Theatermacher unserer Zeit und zugleich ein poetisches Kunststück voll überraschender Wendungen.

Klaus Pohl, geboren 1952 in Rothenburg ob der Tauber, lebt in New York, Berlin und Wien. Er schreibt Theaterstücke, Drehbücher, Essays, Reportagen und Romane. 2020 las Pohl seinen Roman "Sein oder Nichtsein" als Hörbuch ein, das Theaterleute und Literaturkritiker zu Begeisterungsstürmen hinriss und wofür er kürzlich den Therese Giehse Preis gewann. Die Laudatio der Jury spricht für sich: "Das mit viel Liebe und künstlerischer Freiheit geführte Protokoll der Probenzeit für die legendäre 'Hamlet'-Inszenierung von Peter Zadek am Bochumer Schauspielhaus. Plötzlich war alles wieder da. Mein wunderbarer, anstrengender Beruf. Meine verrückten Kollegen. Die Liebe zum Theater, wo Scheitern und Glückseligkeit so nah beieinander sind. Die Höhen und Tiefen einer Probenzeit. Ich bin im Theater, das Theater ist bei mir . . . Klaus Pohl, der Schauspieler, der Autor, hat mit seinem genauen, liebevollen Blick unseren Berufstand wieder zum Leben erweckt." Vor wenigen Tagen feierte Pohl mit SEIN OER NICHTSEIN eine erfolgreiche Buchpremiere an der Schaubühne Berlin, u.a. mit Joachim Meyerhoff, Helge Malchow und Angela Winkler als Gäste.

Homepage Pohl
© Jim Rakete

PRESSESTIMMEN:

»Nun, mehr als zwei Jahrzehnte später, hat Pohl in seine damaligen Tagebuchnotizen geschaut, um noch einmal von dieser Wunderblase zu erzählen. Es ist ein Wiederauferstehungsroman geworden, voll rasender Nostalgie, der indes die Vergangenheit nie verklärt, sondern sie mit unmittelbar schockierender Brillanz aufleuchten lässt.« [Die Zeit, 16.9.21]

«Ein Roman über Leben und Tod … über Kunst und bedingungslose Hingabe … komisch, tragisch, zu Tränen rührend. Wie Zadek seine Schauspieler lässt Pohl seine Figuren wirklich fliegen – noch während man über sie lacht, rühren sie einen zu Tränen.» [Christian Berkel, Literarisches Quartett, ZDF]

«Einer der lustigsten Irrenhausromane, die ich je gelesen habe.» [David Schalko, Literarisches Quartett, ZDF]

«Klaus Pohl gelingt Erstaunliches … eine große Metapher auf die Daseinsabsurdität.» [Thea Dorn]

«Der Schauspieler und Schriftsteller Klaus Pohl hat mit "Sein oder Nichtsein" einen brillanten Theaterroman über die Prä-MeToo-Epoche geschrieben [...] Was für ein herrlicher Roman!!» [Ijoma Mangold in DIE ZEIT]

«Ein erstaunliches, eigentlich schier unmögliches Buch.» [Peter von Becker im TAGESSPIEGEL]

»Ist dieses Buch ein Theaterroman? Natürlich, aber weit mehr! Ist dieses Buch ein Liebesroman? Auch das. Ist dieses Buch ein Tagebuch, eine Komödie, eine Tragödie? All das.« [Joachim Meyerhof]


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Karten zu 18 €  (erm. 12 €)