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Kartentelefon

Autorengespräch: Ottfried Dascher über Alfred Flechtheim

Am Sonntag, 9. November um 11 Uhr findet im Foyer des WBT eine Matinée zu dem Münsteraner Kunstmäzen Alfred Flechtheim statt. Er ist der Namensgeber der neuen Spielstätte des WBT und Protagonist in dem Auftragswerk Die letzte Soirée von Arna Aley, mit dem das neue WBT eröffnet wurde.

Dascher-webAlfred Flechtheim war in den 1920er Jahren einer der wichtigsten Förderer avantgardistischer Kunst. Der jüdische Kunstliebhaber sammelte alle Größen der Moderne und gründete zahlreiche Galerien. Sein Bekanntenkreis reichte von Matisse über Picasso bis zu George Grosz. Mit dem ersten Weltkrieg und der Machtergreifung der Nazis war Flechtheims persönliche und wirtschaftliche Existenz jedoch dem Untergang geweiht. Er starb 1937 im Londoner Exil und seine Bedeutung geriet weitestgehend in Vergessenheit.

Historiker Ottfried Dascher und WBT-Intendant Meinhard Zanger sprechen über das bewegte Leben des jüdischen Kunstsammlers und über seine Bedeutung in der Kunstszene der „Roaring Twenties“.

Ottfried Dascher beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit dem jüdischen Kunstsammler und hat die Flechtheim-Biografie Es ist was Wahnsinniges mit der Kunst geschrieben. 


Der Eintritt ist frei.